Der Gitarrist und Komponist Pero Senic

1964 geboren, australischer Staatsbürger, seit dem achten Lebensjahr in Deutschland.

Die Liebe zur klassischen Gitarre entdeckte er als Vierzehnjähriger: Das Schlüsselerlebnis war eine Pausenmusik im Fernsehen, er war sofort von dem Klang der Gitarre fasziniert. Er drängte seine Eltern, Gitarre spielen zu lernen. Seinen ersten Unterricht bei einem privaten Musiklehrer begann er mit großer Begeisterung. Er spielte nicht nur bekannte Stücke nach, sondern begann auch zu komponieren.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich bei ihm die Gewohnheit, beim Gitarrenspiel nicht "nachzudenken", sondern es einfach geschehen zu lassen. Inspiriert durch die freie Natur, empfand er etwas, das er so noch nie erlebt hatte: Die Zeit scheint stehen zu bleiben. Das Gitarrenspiel und die Wirkung der Natur verbanden sich miteinander. Raum und Zeit hatten sich für ihn aufgelöst. Der Künstler fühlte sich in der Musik aufgehoben und mit ihr absolut eins. Aus diesem ekstatischen Erlebnis kam grundlegend seine Begeisterung zu komponieren.

Auf diese Weise entstand auch seine erste Komposition "Regenbogen 1". Während er so auf der Grundlage seiner Gefühle komponierte, hatte er jedoch immer den Eindruck, dass dabei ein anderer, genauso wichtiger Teil fehlte, nämlich die bewusste Anwendung der Kompositionstechnik. Deshalb beschloss er, in diesem Fach Unterricht zu nehmen, um sich weiter zu perfektionieren. Das Geniale für den Künstler bestand schließlich in der harmonischen Verbindung von einerseits dem Unmittelbar-Intuitiven ("Gefühl") und andererseits dem Rational-Handwerklichen (Kompositionstechnik).

In dem Stück "Herbst" beschreibt die Gitarre mit den Flageoletts, wie Blätter leise vom Baum fallen; dann werden diese durch den aufkommenden Wind durcheinander gewirbelt; der Himmel ist bewölkt, und der Sturm wird immer stärker. Hier wird deutlich, wie bildhaft die Stücke komponiert sind.

In "Bachforelle" ist zu hören, wie die Forelle mal langsamer und mal schneller im Wasser umher gleitet; lebhaft tummelt sich der Fisch im Bach und steckt einen mit seiner Lebensfreude an.

In "Regenbogen 2" kann man sich vorstellen, wie bunte Sterne vom Himmel auf die Erde herab fallen.

"Geistige Verwirrung" stellt das Umherspringen der Gedanken dar, die sich anziehen, abstoßen und wild durcheinander wirbeln.

Die Zusammenstellung der Stücke bewirkt einen dauernden Wechsel der Stimmung: mal fröhlich, mal meditativ, mal dramatisch, mal melancholisch und romantisch... Mit dem letzten Stück "Fantasie" schließt sich der Kreis wieder und der Hörer verspürt das Bedürfnis, die CD nochmals von vorne zu erleben.

Der Zuhörer kann sich bequem zurück lehnen und die Harmonie spüren, die er auch findet, wenn er in die freie Natur geht und einfach nur entspannt. Er kann sich durch die Musik eine kleine Auszeit vom Alltagsstress nehmen und zu einem guten Lebensgefühl gelangen. "Ich möchte die Menschen mit meiner Musik einfach glücklich machen." (Pero Senic)



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